{"id":13,"date":"2018-07-16T08:49:00","date_gmt":"2018-07-16T06:49:00","guid":{"rendered":"http:\/\/wp13410784.server-he.de\/?p=13"},"modified":"2019-11-02T00:13:40","modified_gmt":"2019-11-01T22:13:40","slug":"meg-wolitzer-das-weibliche-prinzip","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/ktinka.com\/?p=13","title":{"rendered":"Meg Wolitzer &#8211; Das weibliche Prinzip"},"content":{"rendered":"<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\">\n<p><span style=\"font-family: inherit; font-size: 18px;\">In der&nbsp;<\/span><span style=\"box-sizing: inherit; font-style: italic;\">Sunday Book Review<\/span><span style=\"font-family: inherit; font-size: 18px;\">&nbsp;der&nbsp;<\/span><span style=\"box-sizing: inherit; font-style: italic;\">New York Times<\/span><span style=\"font-family: inherit; font-size: 18px;\">&nbsp;vom 30. M\u00e4rz 2012 erschien ein Essay mit dem Titel&nbsp;<\/span><strong style=\"box-sizing: inherit;\">The Second Shelf&nbsp;<\/strong><span style=\"box-sizing: inherit; letter-spacing: 0.2px;\">von Meg Wolitzer. Sofort springt die Referenz auf Simone de Beauvoirs&nbsp;<\/span><span style=\"font-family: inherit; font-size: 18px;\">Standardwerk der feministischer Literatur<\/span><span style=\"box-sizing: inherit; letter-spacing: 0.2px;\">&nbsp;<\/span><strong style=\"box-sizing: inherit;\">Le Deuxi\u00e8me Sexe&nbsp;<\/strong><span style=\"font-family: inherit; font-size: 18px;\">ins Auge. \u00bbOn ne na\u00eet pas femme, on le devient.\u00ab, schrieb Beauvoir 1949. Wolitzer \u00fcbertr\u00e4gt das Beauvoir\u2019sche Konstrukt des gemacht-werdens-zu in ihrem Essay auf den Literaturbetrieb. Warum ist in unserer Gesellschaft \u00bbgute, anspruchsvolle\u00ab Literatur noch immer eine m\u00e4nnliche dominierte Sph\u00e4re?&nbsp;Warum wird Frauenliteratur (nicht zu wechseln mit den Schnellleseromanen, wie man sie aus der Zeitschriftenabteilung im Supermarkt kennt) noch immer in das untere Regal \u2013 das second shelf \u2013 verbannt?<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\"><span style=\"font-family: inherit;\">Der eigene Verleger, so schreibt Wolitzer, kann Unterst\u00fctzer dieses Prozesses effektiver Trennung und unbeabsichtigter Herabsetzung sein. \u00bbSchauen Sie sich einige Umschl\u00e4ge von Romanen von Frauen an. Die W\u00e4sche h\u00e4ngt an der Leine; ein kleines M\u00e4dchen in einem Feld voller Wildblumen; ein Paar Schuhe am Strand; eine leere Schaukel auf der Veranda eines alten gelben Hauses.\u00bb Ja, denke ich, der himmelweite Unterschied zu den Umschl\u00e4gen der m\u00e4nnlichen Kollegen, etwa Murakami oder Franzen, liegt auf der Hand. Mir kommt unweigerlich die englischsprachige Ausgabe der Elena Ferrante-Reihe in den Sinn, die auf meiner pers\u00f6nlichen Top-Five-Liste der schlimmsten Buchcover&nbsp;<span style=\"box-sizing: inherit; font-style: italic;\">ever<\/span>&nbsp;weit oben rangiert. Eine Beleidigung f\u00fcr Ferrante.&nbsp;Ich komme nicht umhin mich zu fragen: War es das Cover von Wolitzers Bestseller&nbsp;<strong style=\"box-sizing: inherit;\">The Female Persuasion<\/strong>, seltsam psychedelisch,&nbsp;das meine Aufmerksamkeit zuerst auf sich zog?&nbsp;Ich f\u00fchle mich ertappt.<\/span><\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\"><span style=\"font-family: inherit;\">Bis vor wenigen Monaten, ich gestehe es, geno\u00df ich mein recht unbek\u00fcmmertes Da- und Frausein in einer Gesellschaftsordnung, die andere f\u00fcr mich (uns) erstritten hatten, ohne dar\u00fcber nachzudenken. Meine Familie ist multikulturell und der Ansto\u00df mich mit dem Thema Feminismus, seiner Definition nach \u00bbthe theory of the political, economic, and social equality of the sexes\u00ab, zu besch\u00e4ftigen, r\u00fchrte aus einer kleinen, doch gro\u00dfen Ver\u00e4nderung des Status quo im arabischen Teil meiner Familie her. Seither lese ich eifrig. Und zwangsl\u00e4ufig f\u00fchrt das Lekt\u00fcre-Schnellballsystem zu Meg Wolitzers Beststeller&nbsp;<strong style=\"box-sizing: inherit;\">The Female Persuasion<\/strong>. Der Roman zog mich an \u2013 doch ich widerstand. Ein 500 Seiten langer Roman? Zu viel Ablenkung. Auf meiner to-do-Liste quengel(te)n einige Punkte, die erledigt werden woll(t)en. Als jedoch der Vorschauenkatalog von&nbsp;<strong style=\"box-sizing: inherit;\">DuMont<\/strong>&nbsp;auf meinem Schreibtisch landete, brach der Widerstand. Henning Ahrens hat Meg Wolitzers Roman f\u00fcr den in K\u00f6ln ans\u00e4ssigen Verlag ins Deutsche \u00fcbertragen, er hei\u00dft:&nbsp;<strong style=\"box-sizing: inherit;\">Das weibliche Prinzip<\/strong>.<\/span><\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\"><span style=\"font-family: inherit;\">In&nbsp;<strong style=\"box-sizing: inherit;\">Das weibliche Prinzip<\/strong>&nbsp;erz\u00e4hlt Wolitzer von Greer Kadetsky. Greer ist der Inbegriff All-American Girl, des netten M\u00e4dchens von nebenan: Nat\u00fcrlich, freundlich und klug. F\u00fcr ihren Mitsch\u00fcler und sp\u00e4teren Freund Cory ist sie das tats\u00e4chlich, das nette M\u00e4dchen von nebenan, in das er sich eines Tages aus heiterem Himmel verliebt. Eine klassische Konstellation des modernen amerikanischen Liebesromans. Greers Eltern sind in jeder Rolle, welche die amerikanische Gesellschaft f\u00fcr sie bietet, \u00fcberfordert. Bereits als Kind ist es Greer, die das Abendessen f\u00fcr die Familie zubereitet. Ihre Eltern verschwinden mit ihren Tellern in den Hobbyraum, Greer bleibt allein am Esstisch zur\u00fcck. Sie fl\u00fcchtet sich in die Welt der Literatur, verschlingt&nbsp;<span style=\"box-sizing: inherit; font-style: italic;\">Anna Karenina<\/span>&nbsp;in einem einzigen langen Rausch, liebt die Romane von Jane Austen. Greer ist begabt, so begabt, dass sie an der Eliteuniversit\u00e4t Yale aufgenommen wird. Ein Traum, der wahr geworden ist. Ein Traum, der an der Unf\u00e4higkeit ihrer Eltern scheitert.<\/span><\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\"><span style=\"font-family: inherit;\">Anstatt ein Zimmer an der renommierten, weltber\u00fchmten Yale University zu beziehen, landet Greer in Ryland. Einer drittklassigen Universit\u00e4t an der Ostk\u00fcste der USA. Greer findet, die Wandfarbe ihres Zimmers erinnere auf verst\u00f6rende Weise an die Farbe von H\u00f6rger\u00e4ten. Man f\u00fchlt mit ihr. Wenige Tage nach ihrer Ankunft, macht Greer Bekanntschaft mit Darren Tinzler.&nbsp;Tinzler, ebenfalls Student, bel\u00e4stigt sie sexuell \u00e4u\u00dferst aggressiv.<\/span><\/div>\n<blockquote style=\"border-left-color: #dddddd; border-left-style: solid; border-left-width: 1px; box-sizing: inherit; font-size: 2.0304em; letter-spacing: 0px; line-height: 1.2; margin: 1.2em 1.5em; padding-left: 1.3em; quotes: '\\' \\'';\">\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-size: inherit; letter-spacing: inherit; line-height: inherit; margin-bottom: 0.8em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\"><span style=\"font-family: inherit;\">Mit der anderen Hand strich er forschend \u00fcber ihre Bluse, und die schockierte Greer stand wie erstarrt da, w\u00e4hrend er \u00fcber die W\u00f6lbung einer Brust tastete und die Hand darum schloss, ihr dabei in die Augen sah, ohne mit der Wimper zu zucken, einfach nur&nbsp;<span style=\"box-sizing: inherit; font-style: italic;\">schaute<\/span>. Sie wich zur\u00fcck und sagte: \u00bbWas machst du da?\u00ab Doch er lies nicht los, sondern dr\u00fcckte ihre Brust so hart und schmerzhaft zusammen, verdrehte das Fleisch.<\/span><\/div>\n<\/blockquote>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\"><span style=\"font-family: inherit;\">Die sexuellen \u00dcbergriffe des jungen Mannes haben weder bei Greer angefangen, noch h\u00f6ren sie bei ihr auf. Tinzler fr\u00f6hnt seinem \u201eHobby\u201c auf dem Campus ungest\u00f6rt weiter \u2013 bis eine in Kampfsport trainierte Studentin sich k\u00f6rperlich zur Wehr setzen kann. Das Ausma\u00df von Tinzlers sexuellen Bel\u00e4stigungen und \u00dcbergriffe kommt langsam ans Licht und die Universit\u00e4t wird zum Handeln gezwungen. Es folgt eine Farce: Tinzler wird \u2013 entgegen der Erwartungen \u2013 nicht der Uni verwiesen, sondern zu einigen wenigen Therapiestunden verurteilt. Diese Erfahrung und die ern\u00fcchternde Konsequenz, l\u00e4sst in Greer, sonst \u00bbverbissen sch\u00fcchtern\u00ab, den Wunsch aufkeimen eine Stimme zu haben. Sich zu wehren, etwas zu ver\u00e4ndern. Gerechtigkeit zu schaffen.<\/span><\/div>\n<h3 style=\"box-sizing: inherit; clear: both; font-size: 15px; font-weight: 400; letter-spacing: 0px; line-height: 1.2; margin: 0px 0px 0.3em;\"><span style=\"font-family: inherit;\">Faith, nur ein paar Grade weniger bekannt als Gloria Steinem<\/span><\/h3>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\"><span style=\"font-family: inherit;\">Faith Frank, Ikone der amerikanischen Frauenbewegung und Autorin des Buches&nbsp;<strong style=\"box-sizing: inherit;\">Das weibliche Prinzip<\/strong>, rauscht mit all ihrer fesselnden Pr\u00e4senz mitten hinein in diesen jungen, gerade aufkeimenden Wunsch von Greer. Faith Frank ist&nbsp;Herausgeberin der Zeitschrift&nbsp;<span style=\"box-sizing: inherit; font-style: italic;\">Bloomers<\/span>, am&nbsp;Ryland College h\u00e4lt sie einen Vortrag, den Greer und ihre beste Freundin Zoe fieberhaft verfolgen. Nach einem nicht ganz zuf\u00e4lligen Treffen auf der Damentoilette wird Faith Frank von Greer verg\u00f6ttert. Ihre Visitenkarte wird sie f\u00fcr die kommenden Jahre in Ryland &nbsp;wie einen Schatz h\u00fcten.<\/span><\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\"><span style=\"font-family: inherit;\">All das ist eine kleine Rekapitulation des ersten Kapitels. Hier liegt Wolitzer alles an, was sp\u00e4ter f\u00fcr den Verlauf der Story von Wichtigkeit sein wird. Alle Figuren, die eine wichtige Rolle in Greers Leben spielen, lernen wir bereits hier kennen: Greers Freund Cory Pinto, ihre Freundin Zee Eisenstat und nat\u00fcrlich die \u00fcberlebensgro\u00dfe Faith Frank. Im Verlauf des Romans arbeitet Wolitzer diese Figuren weiter aus, flicht tiefere Ebenen ein, zeigt unterschiedliche Perspektiven auf. Keine Figur wird dabei jedoch so tief, so pr\u00e4zise und schonungslos ausgeleuchtet wie Greer. In der Retrospektive wundert es mich nicht, dass ich Zoe, Faith und auch Cory so viel sympathischer fand als Greer. Greers All-American Girl \u2013 Charakter des ersten Kapitels bleibt nicht ohne Makel. Beinahe schmerzhaft sind die Szenen, in denen Greer sich und ihre \u00dcberzeugungen verleugnet um Faith Frank zu gefallen.<\/span><\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\"><span style=\"font-family: inherit;\">Wolitzer spart nicht mit Prolepsen in&nbsp;<strong style=\"box-sizing: inherit;\">Das weibliche Prinzip<\/strong>, schon nach wenigen Seiten wird klar, dass die Verbindung zwischen Faith Frank und Greer Kadetsky unheilvoll enden wird. Den so aufgebaute Spannungsbogen h\u00e4lt Wolitzer jedoch \u2013 so finde ich \u2013 nicht g\u00e4nzlich. Und das tats\u00e4chliche Ende wird dem angek\u00fcndigten dramatischen Ende nicht gerecht. Aber das ist Erbsenz\u00e4hlerei. Die gro\u00dfen und kleinen Katastrophen, von denen das Buch erz\u00e4hlt, sind unbedingt lesenswert.<\/span><\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\"><span style=\"font-family: inherit;\">Der Unterschied zu der feministischen Literatur, die ich bisher gelesen habe (Adichie, Bennett und Solnit) und&nbsp;<strong style=\"box-sizing: inherit;\">Das weibliche Prinzip&nbsp;<\/strong>besteht darin, dass in Wolitzers Roman in eine Erz\u00e4hlung eingebundene Charaktere feministische oder anti-feministische, gar frauenfeindliche \u00c4u\u00dferungen und Ansichten darlegen. So wird aus der Theorie eines Essays oder eines Ratgebers eine Geschichte, die lebt und atmet. Die nachvollziehbar und erlebbar ist.<\/span><\/div>\n<h3 style=\"box-sizing: inherit; clear: both; font-size: 15px; font-weight: 400; letter-spacing: 0px; line-height: 1.2; margin: 0px 0px 0.3em;\"><span style=\"font-family: inherit;\">We Should All Be Feminists<\/span><\/h3>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\"><span style=\"font-family: inherit;\">Weitere feministische Literatur:&nbsp;<strong style=\"box-sizing: inherit;\">We should all be Feminists&nbsp;<\/strong>von Chimamanda Ngozi Adichie,&nbsp;<strong style=\"box-sizing: inherit;\">Feminist Fight Club<\/strong>&nbsp;von Jessica Bennett und&nbsp;<strong style=\"box-sizing: inherit;\">Men Explain Things to Me<\/strong>&nbsp;von Rebecca Solnit. Aktuelle B\u00fccher bzw. Essays, die ich nur empfehlen kann! Und nat\u00fcrlich Meg Wolitzers Essay&nbsp;<a style=\"box-sizing: inherit; color: #f5c7b8; font-weight: bold; text-decoration: none; transition: all 0.1s ease-in-out;\" href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2012\/04\/01\/books\/review\/on-the-rules-of-literary-fiction-for-men-and-women.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">The Second Shelf<\/a>.<\/span><\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\"><span style=\"font-family: inherit;\"><strong style=\"box-sizing: inherit;\">Das weibliche Prinzip&nbsp;<\/strong>von&nbsp;<strong style=\"box-sizing: inherit;\">Meg Wolitzer<\/strong>DuMont Verlag. 496 Seiten. 24 Euro.<br style=\"box-sizing: inherit;\">Gebunden mit Schutzumschlag und Leseb\u00e4ndchen.<\/span><\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px; text-align: center;\"><span style=\"font-family: inherit;\">Vielen Dank an den&nbsp;<strong style=\"box-sizing: inherit;\">DuMont Verlag<\/strong>&nbsp;f\u00fcr das Rezensionsexemplar!<\/span><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der&nbsp;Sunday Book Review&nbsp;der&nbsp;New York Times&nbsp;vom 30. 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