{"id":23,"date":"2018-02-22T10:45:00","date_gmt":"2018-02-22T08:45:00","guid":{"rendered":"http:\/\/wp13410784.server-he.de\/?p=23"},"modified":"2020-12-21T11:38:08","modified_gmt":"2020-12-21T09:38:08","slug":"peter-stamm-die-sanfte-gleichgultigkei","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/ktinka.com\/?p=23","title":{"rendered":"Peter Stamm &#8222;Die sanfte Gleichg\u00fcltigkeit der Welt&#8220; &#038; Thorsten Nagelschmidt &#8222;Der Abfall der Herzen&#8220;"},"content":{"rendered":"<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\">\n<div class=\"separator\" style=\"clear: both; text-align: center;\"><\/div>\n<p>Die Reaktionen auf Instagram verrieten es bereits: Die Vorfreude auf Peter Stamms neuen Roman \u201eDie sanfte Gleichg\u00fcltigkeit der Welt\u201c &amp; Thorsten Nagelschmidts \u201eDer Abfall der Herzen\u201c ist riesengro\u00df. In aller K\u00fcrze habe ich die beiden Romane bereits in meinen\u00a0<a style=\"box-sizing: inherit; color: #f5c7b8; font-weight: bold; text-decoration: none; transition: all 0.1s ease-in-out;\" href=\"http:\/\/www.instagram.com\/ktxnka\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Instagram-Stories<\/a>\u00a0vorgestellt, die kleine Auspack-Zeremonie der Leseexemplare aus dem S. Fischer Verlag findet ihr \u00fcbrigens noch immer in den Highlights. Heute darf ich endlich mehr sagen, denn die B\u00fccher \u201eDie sanfte Gleichg\u00fcltigkeit der Welt\u201c von Peter Stamm und \u201eDer Abfall der Herzen\u201c von Thorsten Nagelschmidt sind nun offiziell im Buchhandel erh\u00e4ltlich.\u00a0<span id=\"more-1407\" style=\"box-sizing: inherit;\"><\/span><\/p>\n<\/div>\n<h2 style=\"box-sizing: inherit; clear: both; color: #333333; font-family: 'Playfair Display'; font-size: 35px; font-weight: 400; letter-spacing: 0px; line-height: 1; margin: 0px 0px 0.3em; padding-top: 2px;\">\u201eDie sanfte Gleichg\u00fcltigkeit der Welt\u201c von Peter Stamm<\/h2>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\">Wie um alles in der Welt habe ich es bewerkstelligt bis dato noch nichts von\u00a0<a style=\"box-sizing: inherit; color: #f5c7b8; font-weight: bold; text-decoration: none; transition: all 0.1s ease-in-out;\" href=\"http:\/\/www.peterstamm.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Peter Stamm<\/a>\u00a0geh\u00f6rt (geschweige denn gelesen) zu haben?\u00a0<strong style=\"box-sizing: inherit;\">Die sanfte Gleichg\u00fcltigkeit der Welt<\/strong>\u00a0habe ich an einem verregneten Sonntag Anfang Februar verschlungen. Und noch mindestens zwei weitere Tage habe ich \u00fcber das Gelesene nachgedacht.\u00a0\u00bbW\u00fcrde Albert Camus heute leben, w\u00fcrde er vielleicht B\u00fccher schreiben wie Peter Stamm.\u00ab, steht auf dem Buchr\u00fccken. Stamm in die N\u00e4he von Camus zu r\u00fccken, finde ich nicht verkehrt.\u00a0<strong style=\"box-sizing: inherit;\">Die sanfte Gleichg\u00fcltigkeit der Welt<\/strong>\u00a0ist eine zutiefst existenzialistische Erz\u00e4hlung. Und dabei spannend wie ein guter Kriminalroman.<\/div>\n<h2 style=\"box-sizing: inherit; clear: both; color: #333333; font-family: 'Playfair Display'; font-size: 35px; font-weight: 400; letter-spacing: 0px; line-height: 1; margin: 0px 0px 0.3em; padding-top: 2px;\">Worum geht es?<\/h2>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\">Peter Stamm bedient sich f\u00fcr seinen Roman eines klassischen, literarischen Stoffes: Dem Motiv des Doppelg\u00e4ngers. Als sein Erz\u00e4hler seinem Doppelg\u00e4nger begegnet, ist dieser nicht etwa sein spiegelbildliches Abbild, sondern sein j\u00fcngeres Selbst. Zun\u00e4chst mag Stamms Erz\u00e4hler Christoph noch an Glauben, er habe sich get\u00e4uscht, es handele sich um Einbildung, um ein Symptom von \u00dcberspannung. Bald wird jedoch klar, dass sein Doppelg\u00e4nger, sein j\u00fcngeres Ich existiert und sein Leben gewisserma\u00dfen \u201enachlebt\u201c. Bis hin zur (fast) gleichnamigen Freundin. Er nimmt Kontakt auf, zu seinem Doppelg\u00e4nger, zu dessen Freundin, sieht er doch in seinem ungleich gr\u00f6\u00dferen Erfahrungshorizont einen unbezahlbaren Vorteil f\u00fcr sein und ihr Schicksal. Doch die Grenzen aus Wirklichkeit und Einbildung, Vergangenheit und Gegenwart verschwimmen immer mehr.<\/div>\n<h2 style=\"box-sizing: inherit; clear: both; color: #333333; font-family: 'Playfair Display'; font-size: 35px; font-weight: 400; letter-spacing: 0px; line-height: 1; margin: 0px 0px 0.3em; padding-top: 2px;\">Peter Stamm &amp; Albert Camus<\/h2>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\">\u00bbDu begegnest dem Menschen, der du einmal gewesen bist. Er trifft andere Entscheidungen, macht andere Fehler \u2013 und doch entkommt er deinem Schicksal nicht.\u00ab, dieses Zitat von Peter Stamm steht auf dem Klappentext. Und tats\u00e4chlich: Der Roman endet unendlich traurig. Bis zur letzten Seite hatte ich auf ein Happy End gehofft, f\u00fcr einen Moment schien es da, um dann wieder zu zerplatzen.\u00a0Neben Stamms existenzialistisch angehauchtem Thema ist es sicherlich auch seine schn\u00f6rkellose Sprache, die den Rezensenten des New Yorker an Albert Camus erinnerte. Stamms S\u00e4tze sind kurz, aber immer treffend.\u00a0<strong style=\"box-sizing: inherit;\">Die sanfte Gleichg\u00fcltigkeit der Welt<\/strong>\u00a0hat nur 160 Seiten, diese sind jedoch dicht gestrickt und am Ende des Romans f\u00fcllt es sich an, als h\u00e4tte man deutlich mehr gelesen. Ein kurzer und \u201eschwerer\u201c Roman. F\u00fcr alle Stamm-Fans und solche, die es werden wollen.<\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\"><strong style=\"box-sizing: inherit;\">DIE SANFTE GLEICHG\u00dcLTIGKEIT DER WELT<\/strong>\u00a0von\u00a0<strong style=\"box-sizing: inherit;\">PETER STAMM<\/strong><br \/>\nS. Fischer. 160 Seiten. 20 Euro.<br \/>\nGebunden mit Schutzumschlag.<\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px; text-align: center;\">Herzlichen Dank an den\u00a0<strong style=\"box-sizing: inherit;\">S. Fischer Verlag<\/strong>\u00a0f\u00fcr die (Vorab)Leseexemplare.<\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\"><\/div>\n<h2 style=\"box-sizing: inherit; clear: both; color: #333333; font-family: 'Playfair Display'; font-size: 35px; font-weight: 400; letter-spacing: 0px; line-height: 1; margin: 0px 0px 0.3em; padding-top: 2px;\">\u201eDer Abfall der Herzen\u201c von Thorsten Nagelschmidt<\/h2>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\">\u00bbMusik, Fotografie, Literatur, Kunst \u2026 Nagel kann alles. Es macht mich krank.\u00ab, so der O-Ton von Schriftsteller-Kollege John Niven. Als das Leseexemplar von\u00a0<strong style=\"box-sizing: inherit;\">Der Abfall der Herzen\u00a0<\/strong>in meinem Briefkasten landete, war\u00a0Thorsten Nagelschmidt ein v\u00f6llig Unbekannter f\u00fcr mich. Nie geh\u00f6rt. Die Musik- und Literatur begeisterte IG-Crew setzte mich kurz und b\u00fcndig ins Bild und dennoch begann ich den Roman g\u00e4nzlich unbeeindruckt von Nagelschmidts beeindruckender Bandbreite an Talenten zu lesen. 448 Seiten sp\u00e4ter kann ich guten Gewissens best\u00e4tigen: Literatur kann er, der Herr Nagelschmidt.<\/div>\n<h2 style=\"box-sizing: inherit; clear: both; color: #333333; font-family: 'Playfair Display'; font-size: 35px; font-weight: 400; letter-spacing: 0px; line-height: 1; margin: 0px 0px 0.3em; padding-top: 2px;\">Junk of the Hearts<\/h2>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\">Thorsten Nagelschmidt h\u00e4tte seinen neuen Roman auch\u00a0<span style=\"box-sizing: inherit; font-style: italic;\">Auf der Suche nach der verlorenen Zeit\u00a0<\/span>nennen k\u00f6nnen, aber 1) ist dieser Titel bereits \u00e4u\u00dferst prominent besetzt und 2) passt\u00a0<strong style=\"box-sizing: inherit;\">Der Abfall der Herzen<\/strong>\u00a0mindestens genauso gut, wahrscheinlich sogar besser. Benannt nach\u00a0<span style=\"box-sizing: inherit; font-style: italic;\">Junk of the Hearts,\u00a0<\/span>einem\u00a0Song der Band\u00a0<span style=\"box-sizing: inherit; font-style: italic;\">The Cardigans,\u00a0<\/span>erz\u00e4hlt\u00a0Nagelschmidt darin von Freundschaft, Liebe und all den Komplikationen, die mit diesen emotionalen Angelegenheiten, verbundenen sind. Und von ganz viel Musik nat\u00fcrlich.\u00a0<span style=\"box-sizing: inherit; font-style: italic;\">Garbage<\/span>,\u00a0<span style=\"box-sizing: inherit; font-style: italic;\">Hole<\/span>, die\u00a0<span style=\"box-sizing: inherit; font-style: italic;\">Dead Kennedys<\/span>. Beim Lesen der vielen Bandnamen, f\u00fchlte ich beim zur\u00fcckkatapulitiert in meine Zeit als Teenager. (<span style=\"box-sizing: inherit; font-style: italic;\">Teenage angst has paid off well, now I\u2019m bored and old<\/span>. Ach, Kurt.)<\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\">Der Roman \u2013 \u00fcberhaupt die ganze Geschichte \u2013 beginnt mit einer Frage. \u00bbSag mal, wie war das eigentlich damals \u2013 wann hast du aufgeh\u00f6rt mich zu hassen?\u00ab \u00bbAls du mir den Brief geschrieben hast.\u00ab \u00bbWas f\u00fcr einen Brief?\u00ab Der Dialog findet bei M\u00f6bel Olfe in Berlin statt. Nagel und Sascha sitzen bei einem Glas Wein zusammen. Nagel kann sich jedoch, beim besten Willen, nicht an diesen Brief erinnern. Nicht an den Brief und auch nicht an viele andere Dinge, die damals in dem Sommer vor 16 Jahren passiert sind. Nagel begibt sich auf Spurensuche. Teil 1 der Expedition in die Vergangenheit: Zur\u00fcck zu seinem 22-j\u00e4hrigen Ich und zur\u00fcck nach Rheine durch die Lekt\u00fcre der eigenen Tageb\u00fccher: \u00bbIch muss \u00fcber mich selbst lachen. Hier sitze ich also und schreibe Tagebuch dar\u00fcber, was ich in meinen alten Tageb\u00fcchern gelesen habe. Nur um danach nach Hause zu fahren, mich wieder aufs Sofa zu legen und weiterzulesen, wo ich nachmittags aufgeh\u00f6rt habe. Die Empfindungen dabei halte ich in meinem aktuellen Tagebuch fest. Ich schreibe ganz S\u00e4tze heraus, zitiere mich selbst, und kommentiere das dann wieder. Ein Gelage. Eine Ein-Mann-Orgie. Ein dekadentes, selbstreferentielles Fest.\u00ab\u00a0Teil 2 der Expedition: Die Befragung der Zeitzeugen. Von Berlin quer durch Deutschland um die Frage zu stellen, die den Roman er\u00f6ffnet hat: Wie war das eigentlich damals? Am Ende des Romans steht die Rekonstruktion eines intensiven und gro\u00dfartigen Sommers. Und der Anfang des Herbstes.<\/div>\n<h2 style=\"box-sizing: inherit; clear: both; color: #333333; font-family: 'Playfair Display'; font-size: 35px; font-weight: 400; letter-spacing: 0px; line-height: 1; margin: 0px 0px 0.3em; padding-top: 2px;\">Zur\u00fcck in die 90er. Hello Nostalgia!<\/h2>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\">Selten habe ich beim Lesen eines Buches so viel gelacht wie bei diesem. Thorsten Nagelschmidt kann herrliche Dialoge schreiben und hat einen feinen Sinn f\u00fcr Situationskomik. Obwohl ich einige Jahre j\u00fcnger bin als Nagel im Roman, wurde das Lesen von\u00a0<strong style=\"box-sizing: inherit;\">Der Abfall der Herzen<\/strong>\u00a0f\u00fcr mich ebenfalls zu einer Reise in eine mir altbekannte Vergangenheit. Das Jahr 1999: Schule, keine Handys, kein Rauchverbot. Sogar im Kino und in Flugzeugen durfte gequalmt werden. Der Bundeskanzler hie\u00df Gerhard Schr\u00f6der, der Au\u00dfenminister Joschka Fischer. Der ber\u00fcchtigte Farbbeutel-Wurf. \u00a09\/11 war noch nicht passiert. Der ausgebliebene, aber allseits beschworene und bef\u00fcrchtete Kollaps der Computersysteme zum Jahreswechsel 1999-2000. Bestimmt W\u00f6rter, bestimmte Redewendungen.\u00a0<span style=\"box-sizing: inherit; font-style: italic;\">Hello Nostalgia<\/span>!<\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\">Es war ein Vergn\u00fcgen in diese f\u00fcr immer versunkene Welt einzutauchen, die der Autor, Dank seiner Tageb\u00fccher, so lebhaft hat wiederauferstehen lassen.\u00a0So wurde ein, das unterstelle ich Herrn Nagelschmidt setzt einfach, pers\u00f6nliches Buch auf eine magische Art und Weise auch f\u00fcr mich ganz pers\u00f6nlich.<\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\">Thorsten Nagelschmidt wird in vielen St\u00e4dten aus seinem Roman vorlesen, schaut doch mal auf seiner\u00a0<a style=\"box-sizing: inherit; color: #f5c7b8; font-weight: bold; text-decoration: none; transition: all 0.1s ease-in-out;\" href=\"http:\/\/thorstennagelschmidt.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Website<\/a>\u00a0vorbei und seht, ob er auch in euer N\u00e4he liest.<\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\"><strong style=\"box-sizing: inherit;\">DER ABFALL DER HERZEN<\/strong>\u00a0von\u00a0<strong style=\"box-sizing: inherit;\">THORSTEN NAGELSCHMIDT<\/strong><br \/>\nS. Fischer. 448 Seiten. 22 Euro.<br \/>\nGebunden mit Schutzumschlag.<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Reaktionen auf Instagram verrieten es bereits: Die Vorfreude auf Peter Stamms neuen Roman \u201eDie sanfte Gleichg\u00fcltigkeit der Welt\u201c &amp; Thorsten Nagelschmidts \u201eDer Abfall der Herzen\u201c ist riesengro\u00df. 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