{"id":26,"date":"2018-01-22T10:57:00","date_gmt":"2018-01-22T08:57:00","guid":{"rendered":"http:\/\/wp13410784.server-he.de\/?p=26"},"modified":"2020-12-21T11:40:52","modified_gmt":"2020-12-21T09:40:52","slug":"die-ermordung-des-commendatore-i-von","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/ktinka.com\/?p=26","title":{"rendered":"Die Ermordung des Commendatore I von Haruki Murakami"},"content":{"rendered":"<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\">\n<p>Was f\u00fcr ein gro\u00dfes Geschenk es ist, sich in den (unendlichen Weiten) des Internets, mit Literatur besch\u00e4ftigen zu d\u00fcrfen. Vergangene Woche verdeutlichte mir das ein gro\u00dfer brauner Umschlag, der in meinem Briefkasten steckte. Der Absender war der DuMont Buchverlag und darin der erste Band des neuen Romans von Haruki Murakami:\u00a0<a style=\"box-sizing: inherit; color: #f5c7b8; font-weight: bold; text-decoration: none; transition: all 0.1s ease-in-out;\" href=\"http:\/\/www.dumont-buchverlag.de\/buch\/murakami-commendatore-bd-1-9783832198916\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow noreferrer\">Die Ermordung des Commendatore I \u2013 Eine Idee erscheint<\/a>.\u00a0Mit einer Woche Vorsprung begann f\u00fcr mich das allseits langersehnte\u00a0#MurakamiLesen.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\"><\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\">Mein liebstes Buch von Haruki Murakami ist\u00a0<a style=\"box-sizing: inherit; color: #f5c7b8; font-weight: bold; text-decoration: none; transition: all 0.1s ease-in-out;\" href=\"http:\/\/www.ktinka.com\/der-perfekte-ort-zum-lesen\/\">Wilde Schafsjagd<\/a>, dicht gefolgt von\u00a0<strong style=\"box-sizing: inherit;\">Der Tanz mit dem Schafsmann<\/strong>. Ich steckte mitten im Studium als ich den japanischen Schriftsteller f\u00fcr mich entdeckte. Was ich liebte, war das Surreale in seinen B\u00fcchern, die bizarren R\u00e4tsel und vor allem Murakamis lakonischen Erz\u00e4hlstil. Ein Schaf, das nach der Weltherrschaft strebt? Wer h\u00e4tte gedacht, dass ich an einer so einer verr\u00fcckten Geschichte Gefallen finden k\u00f6nnte? Im Seminar las ich also Kleist und Fontane und in jeder freien Minute Haruki Murakami. Der gro\u00dfe braune Umschlag aus dem DuMont Buchverlag war der Beginn eines neuen gro\u00dfartigen Murakami-Leseabenteuers.<\/div>\n<h2 style=\"box-sizing: inherit; clear: both; color: #333333; font-family: 'Playfair Display'; font-size: 35px; font-weight: 400; letter-spacing: 0px; line-height: 1; margin: 0px 0px 0.3em; padding-top: 2px;\">\u00bbWahrscheinlich landen wir alle auf dem Mond\u00ab<\/h2>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\">Die folgende Zusammenfassung des Romans wird der absolut abwegigen und gerade deshalb grandiosen Geschichte, die Murakami sich erdacht hat, nicht im Geringsten gerecht: Ein junger erfolgreicher Maler, der sein Geld bislang mit der Anfertigung von Portr\u00e4ts verdiente, reist nach dem unverhofften Scheitern seiner Ehe in seinem altersschwachen Peugeot 205 ziellos durch Japan. Er beschlie\u00dft fortan keine Portr\u00e4ts mehr malen. Als sich ihm die Gelegenheit bietet in das abgelegene Haus eines ber\u00fchmten K\u00fcnstlers, mit dessen Sohn er befreundet ist, zu ziehen, z\u00f6gert er nicht lange. Dort erreicht ihn ein unverhofftes Angebot: Der wohlhabende Gesch\u00e4ftsmann Wataru Menshiki bietet ihm sehr, sehr viel Geld f\u00fcr das Malen seines Portraits. Der Maler willigt schlie\u00dflich ein, doch er findet nicht zu seiner alten Meisterschaft im Portr\u00e4tieren zur\u00fcck. Noch dazu geschehen um ihn herum zunehmend mysteri\u00f6se Dinge: Auf dem Dachboden des Hauses entdeckt er ein virtuoses Gem\u00e4lde, das ihm nicht mehr aus dem Sinn geht. Dann erklingt des Nachts pl\u00f6tzlich das L\u00e4uten von Gl\u00f6ckchen im Garten \u2026<\/div>\n<h2 style=\"box-sizing: inherit; clear: both; color: #333333; font-family: 'Playfair Display'; font-size: 35px; font-weight: 400; letter-spacing: 0px; line-height: 1; margin: 0px 0px 0.3em; padding-top: 2px;\">Der Plot: So abwegig, so genial!<\/h2>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\">Haruki Murakami muss man selbst lesen. Keine Inhaltsangabe kann dem Roman, seiner Detailgenauigkeit und vor allem seinem Stil gerecht werden. Mir w\u00fcrdet ihr die phantastischen Vorkommnisse sowieso nicht glauben. Murakami \u2013 den ich immer freundschaftlich beim Vornamen Haruki nennen m\u00f6chte \u2013 hingegen schon. In\u00a0<strong style=\"box-sizing: inherit;\">Die Ermordung des Commendatore<\/strong>\u00a0lebt der alte Murakami, der, den ich so im Studium so sehr liebte und dessen Texte auf mich fast hypnotisch wirkten, wieder auf. W\u00e4hrend ich bei jedem anderen Schriftsteller denken w\u00fcrde: \u201eWelch f\u00fcr ein Bl\u00f6dsinn!\u201c um unversehens das Buch beiseite zu legen, zieht Murakami mich mit seiner n\u00fcchternen, klaren Erz\u00e4hlweise in seinen Bann. Ich glaube ihm alles. Auch die Sache mit der Idee, die sich in den verschiedensten Formen materialisieren kann. Etwa als kleine, 60 Zentimeter gro\u00dfe, japanische Version des Commendatore aus Mozarts Oper\u00a0<span style=\"box-sizing: inherit; font-style: italic;\">Don Giovanni<\/span>. Ihr sch\u00fcttelt vielleicht den Kopf, aber vergewissert euch bei Murakami h\u00f6chstselbst: Das geht.<\/div>\n<h2 style=\"box-sizing: inherit; clear: both; color: #333333; font-family: 'Playfair Display'; font-size: 35px; font-weight: 400; letter-spacing: 0px; line-height: 1; margin: 0px 0px 0.3em; padding-top: 2px;\">\u00bbEs gibt sie alle wirklich\u00ab<\/h2>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\">In<strong style=\"box-sizing: inherit;\">\u00a0Die Ermordung des Commendatore\u00a0<\/strong>kehrt Haruki Murakami\u00a0zur\u00fcck zum namenlosen Ich-Er\u00e4hler und die Geschichte nimmt zun\u00e4chst nur langsam Fahrt auf. Mitunter so gem\u00e4chlich, dass ich begann unruhig zu werden. In der Retrospektive und im Hinblick auf den zweiten Band des Romans (zusammen werden beide B\u00e4nde ann\u00e4hernd 1000 Seiten umfassen) gef\u00e4llt es mir, dass Murakami sich Zeit nimmt um die Figur seines Ich-Erz\u00e4hler aufzubauen und nicht mit der T\u00fcr ins Haus f\u00e4llt. Sein Ich-Erz\u00e4hler ist ein netter Kerl. Ein eher ruhiger Typ, dem jede Art von Hysterie fremd zu sein scheint. Widerf\u00fchre mir, was ihm passiert, ich n\u00e4hme meine Beine in die Hand! Seine Ausf\u00fchrungen \u00fcber kleine und gro\u00dfe Br\u00fcste und die expliziten Details aus seinem Sexleben haben mich jedoch irritiert, aber Liebesbeziehungen und\/oder Aff\u00e4ren waren schon immer ein gro\u00dfes Thema bei Haruki Murakami.<\/div>\n<h2 style=\"box-sizing: inherit; clear: both; color: #333333; font-family: 'Playfair Display'; font-size: 35px; font-weight: 400; letter-spacing: 0px; line-height: 1; margin: 0px 0px 0.3em; padding-top: 2px;\">Menshiki bedeutet \u201eFarbe vermeiden\u201c<\/h2>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\">Mit dem undurchschaubaren Wataru Menshiki, dem omin\u00f6sen L\u00e4uten der Gl\u00f6ckchen bei Nacht, der mysteri\u00f6sen und fragmentarischen\u00a0Lebens- und Schaffensgeschichte des eigentlichen Hausherren und dem versteckten Meisterwerk auf dem Dachboden spinnt Murakami viele F\u00e4den zu einer meisterhaften Erz\u00e4hlung zusammen. Das Unerkl\u00e4rliche und Phantastische nimmt dabei immer mehr Raum ein, wird aber unversehens zur Romanrealit\u00e4t. Schauervoll wird es \u00fcbrigens auch. Die gruseligste Stelle des ersten Bandes \u201eerwischte\u201c mich ausgerechnet sp\u00e4t am Abend, kurz bevor mir ohnehin die Augen zu fielen und ich die weitere Lekt\u00fcre vertagen musste. Ich gebe es zu: Ich musste mich selbst ermahnen und mir sagen, dass ich bereits sehr erwachsen sei und mich nicht zu f\u00fcrchten br\u00e4uchte das Licht auszuknipsen.\u00a0<strong style=\"box-sizing: inherit;\">Die Ermordung des Commendatore<\/strong>\u00a0ist reich an Symbolik, an sprechenden Namen, an mysteri\u00f6sen Vorzeichen. Wohin Murakami die Geschichte f\u00fchren wird, ist \u2013 zumindest mir \u2013 am Ende des ersten Bandes noch nicht klar. Aber ich bin gespannt wie ein Flitzebogen.<\/div>\n<h2 style=\"box-sizing: inherit; clear: both; color: #333333; font-family: 'Playfair Display'; font-size: 35px; font-weight: 400; letter-spacing: 0px; line-height: 1; margin: 0px 0px 0.3em; padding-top: 2px;\">\u00bbFranz Kafka liebte Abh\u00e4nge\u00ab<\/h2>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\">Murakami spielt, wie schon in seinen Werken zuvor, gekonnt mit allerlei Referenzen und Motiven aus den verschiedensten Werken, der verschiedensten Genres. Mir kam als erstes Oscar Wildes\u00a0<strong style=\"box-sizing: inherit;\">Das Bildnis des Dorian Gray<\/strong>\u00a0in den Sinn, aber auch an die unz\u00e4hligen Geschichten, die \u00fcber Pakte mit dem Teufel geschrieben wurden. Murakami verwebt eine schauerliche Erz\u00e4hlung des \u2013 mir bis dato unbekannten \u2013 japanischen Schriftstellers\u00a0<strong style=\"box-sizing: inherit;\">Ueda Akinari<\/strong>\u00a0(1734-1809) in seine Geschichte ein. Kunstgeschichte, klassische Musik und Oper finden Raum in Murakamis Roman. Auch Geschichte:\u00a0Um die Geschehnisse aus\u00a0<strong style=\"box-sizing: inherit;\">Die Ermordung des Commendatore<\/strong>\u00a0in ihrer Gesamtheit verstehen zu k\u00f6nnen, das zeichnet sich fr\u00fch ab, wird der Bogen \u00fcber verschiedene Figuren bis hinein in die 1930er Jahre gespannt, mitten hinein die Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland und \u00d6sterreich. Der erste Band endet mit Wucht und das letzte Kapitel schl\u00e4gt ein \u00e4u\u00dferst bitteres Thema der Geschichte an.\u00a0Mit jedem Tag, der vergeht seit ich den Roman zugeklappt habe, werde ich neugieriger auf den zweiten Band.\u00a0Es ist schon eine Crux mit Fortsetzungen und Cliffhangern!<\/div>\n<h2 style=\"box-sizing: inherit; clear: both; color: #333333; font-family: 'Playfair Display'; font-size: 35px; font-weight: 400; letter-spacing: 0px; line-height: 1; margin: 0px 0px 0.3em; padding-top: 2px;\">Das gro\u00dfe Warten auf Band II<\/h2>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\"><strong style=\"box-sizing: inherit;\">Die Ermordung des Commendatore II \u2013 Eine Metapher wandelt sich\u00a0<\/strong>wird am 16. April in diesem Jahr erscheinen. Bis dahin hei\u00dft es geduldig sein und \u00bb<span style=\"box-sizing: inherit; font-style: italic;\">die Zeit auf seine Seite bringen<\/span>\u00ab, wie Murakamis Erz\u00e4hler so sch\u00f6n sagt. Zwei Tipps, damit das Warten nicht so lang wird, habe ich f\u00fcr euch. Hier kommt der erste: Jacqueline Masuck hat ein sehr interessantes Interview mit der \u00dcbersetzerin des Romans Ursula Gr\u00e4fe und der Vertriebsleiterin des DuMont Buchverlags \u00fcber Murakamis neues Buch gef\u00fchrt, das ihr auf ihrem Blog\u00a0<a style=\"box-sizing: inherit; color: #f5c7b8; font-weight: bold; text-decoration: none; transition: all 0.1s ease-in-out;\" href=\"https:\/\/masuko13.wordpress.com\/2018\/01\/10\/fragen-zum-neuen-roman-von-murakami-fragen-zu-kishidancho-goroshi\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow noreferrer\">masuko13<\/a>\u00a0lesen k\u00f6nnt. Und der zweite Tipp: F\u00fcr Sonntag, den 28. Februar hat der DuMont Verlag eine Gemeinschaftsaktion anl\u00e4sslich des neuen Romans ins Leben gerufen. Unter dem Hashtag\u00a0<strong style=\"box-sizing: inherit;\">#MurakamiLesen<\/strong>\u00a0soll den ganzen Tag \u00fcber gemeinsam gelesen und diskutiert werden. Die Aktion startet um 10 Uhr auf Twitter. Einfach dem Dumont Verlag folgen (@dumontverlag) und dem Hashtag #MurakamiLesen und schon kann es losgehen.<\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\"><\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\"><strong style=\"box-sizing: inherit;\">DIE ERMORDUNG DES COMMENDATORE I \u2013 EINE IDEE ERSCHEINT<\/strong><br \/>\nvon\u00a0<strong style=\"box-sizing: inherit;\">HARUKI MURAKAMI<\/strong><br \/>\nDuMont Verlag. 480 Seiten. 26 Euro.<br \/>\nGebunden mit Schutzumschlag.<br \/>\nDie erste Auflage hat einen blauen Farbschnitt.<\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\"><\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px; text-align: center;\">Vielen Dank an den\u00a0<strong style=\"box-sizing: inherit;\">DuMont Verlag<\/strong>\u00a0f\u00fcr das Rezensionsexemplar!<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was f\u00fcr ein gro\u00dfes Geschenk es ist, sich in den (unendlichen Weiten) des Internets, mit Literatur besch\u00e4ftigen zu d\u00fcrfen. Vergangene Woche verdeutlichte mir das ein gro\u00dfer brauner Umschlag, der in meinem Briefkasten steckte. Der Absender war der DuMont Buchverlag und darin der erste Band des&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[2],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/ktinka.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26"}],"collection":[{"href":"http:\/\/ktinka.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/ktinka.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/ktinka.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/ktinka.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=26"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/ktinka.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":365,"href":"http:\/\/ktinka.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26\/revisions\/365"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/ktinka.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=26"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/ktinka.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=26"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/ktinka.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=26"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}