{"id":29,"date":"2017-12-30T11:03:00","date_gmt":"2017-12-30T09:03:00","guid":{"rendered":"http:\/\/wp13410784.server-he.de\/?p=29"},"modified":"2020-12-21T11:40:48","modified_gmt":"2020-12-21T09:40:48","slug":"die-kostbarkeiten-von-poynton-von-henry","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ktinka.com\/?p=29","title":{"rendered":"Die Kostbarkeiten von Poynton von Henry James"},"content":{"rendered":"<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\">\n<p>Ein geschmackloses Souvenir, eine profane Wandbekleidung, ein stilloses M\u00f6bel. Alles Un\u00e4sthetische vermag Adela Gereth, eine der Hauptfiguren aus Henry James\u2018 \u00bb<strong style=\"box-sizing: inherit;\"><a style=\"box-sizing: inherit; color: #f5c7b8; text-decoration: none; transition: all 0.1s ease-in-out;\" href=\"https:\/\/www.randomhouse.de\/Buch\/Die-Kostbarkeiten-von-Poynton\/Henry-James\/Manesse\/e450014.rhd\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow noreferrer\">Die Kostbarkeiten von Poynton<\/a><\/strong>\u00ab seelische Pein und beinahe k\u00f6rperliche Schmerzen zu verursachen. Ihr\u00a0Besuch bei den Brigstocks in Waterbath gleicht deshalb dem Durchschreiten der von Dante beschriebenen Vorh\u00f6lle und aller neun H\u00f6llenkreise.\u00a0\u00bbDas Haus war absonderlicherweise voller Souvenirs von Orten, die sogar noch h\u00e4sslicher waren als das Haus selbst, und von Dingen, die zu vergessen eine Frage der Piet\u00e4t gewesen w\u00e4re.\u00ab (S.9) Die \u00e4sthetische Katastrophe bewegt Adela Gereth noch vor dem Fr\u00fchst\u00fcck zur Flucht. Hinaus in die harmonische, vollkommene Natur:\u00a0\u00bbJeder Nerv verlangte dringend danach, ihr zu entfliehen, verlangte nach frischer Luft, der Gesellschaft von Himmel und B\u00e4umen, Blumen und V\u00f6geln.\u00ab (S.5) Jedoch nicht ohne die Sorge, dass in Waterbath selbst die Blumen sich in der Farbe vergreifen und die Nachtigallen falsch singen k\u00f6nnten. (S.5)<\/p>\n<\/div>\n<h2 style=\"box-sizing: inherit; clear: both; color: #333333; font-family: 'Playfair Display'; font-size: 35px; font-weight: 400; letter-spacing: 0px; line-height: 1; margin: 0px 0px 0.3em; padding-top: 2px;\">H\u00e4ng dein Herz nicht an Dinge!<\/h2>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\">Henry James hat mit Adela Gereth eine kuriose Figur erschaffen. Der Beginn von \u00bbDie Kostbarkeiten von Poynton\u00ab ist grandios und hat mich manches Mal laut auflachen lassen. Adela Gereth \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Sinn f\u00fcr das Sch\u00f6ne mag bereits neurotische Z\u00fcge tragen und findet seine Verwirklichung in ihrem Zuhause. In Poynton Park, dem Landsitz der Familie Gereth, der das genaue Gegenteil zu dem geschmacklichen Desaster von Waterbath ist: Poynton Park ist ein Paradies der sch\u00f6nen Dinge. Kostbare Gobelins, wertvolle Bronzen, erlesene Dinge m\u00fchevoll aus aller Herren L\u00e4nder zusammengetragen. Das Haus ist eine Ansammlung von Preziosen.\u00a0Eine Tatsache, die auch James\u2018 Erz\u00e4hler anerkennt: \u00bbEs gab viel grandiosere und pr\u00e4chtigere Orte, aber es gab kein so vollkommenes Kunstwerk, nichts, was auf den wirklich Kundigen so wirken w\u00fcrde.\u00ab (S.14) Und an anderer Stelle: \u00bbWas Mrs. Gereth zustande gebracht hatte, war in der Tat ein erlesenes Ergebnis; und in einer solchen Schatzsucherkunst, einem derart verfeinerten Auswahl- und Vergleichsverm\u00f6gen lag ein sch\u00f6pferisches Element, lag Pers\u00f6nlichkeit.\u00ab (S.23) Adela Gereth\u2018 \u00fcbersteigerter Sinn f\u00fcr Eleganz und Inszenierung ist gleichsam Ausgangspunkt und Triebfeder f\u00fcr Henry James Erz\u00e4hlung, die, wie k\u00f6nnte es anders sein, schnurgerade auf in infernalisches Ende zu l\u00e4uft.<\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\">Owen Gereth, Sohn der stilsicheren\u00a0\u00bbSchatzsucherin\u00ab, gedenkt sich in naher Zukunft zu verm\u00e4hlen. Dieser Schritt des Sohnes tr\u00e4gt weitreichende Konsequenzen f\u00fcr die bisherige Herrin von Poynton Park: Dem Testament des verstorbenen Ehemanns und Vaters folgend geh\u00f6rt der Landsitz mit all seinen Sch\u00e4tzen bereits Owen und im Falle einer Heirat w\u00fcrde dieser mit seiner Angetrauten dort nat\u00fcrlich\u00a0Wohnstatt nehmen.\u00a0Ausgerechnet Mona Brigstock aus Waterbath hei\u00dft Owens Angebetete. Mona Brigstock, deren Familie \u00bbbei Teppichen und Vorh\u00e4ngen auf w\u00fcste Abwege geraten\u00ab war, die einen \u00bbunfehlbaren Instinkt f\u00fcr Desastr\u00f6ses\u00ab besa\u00dfen und \u00abauf Scheu\u00dflichkeiten offenbar versessen\u00ab waren (S.9). Adela Gereth sieht ihre schlimmsten Bef\u00fcrchtungen best\u00e4tigt: Poynton Park mit all seinen \u2013 ihren \u2013 Sch\u00e4tzen wird an eine \u00bbBanausin\u00ab fallen.<\/div>\n<h2 style=\"box-sizing: inherit; clear: both; color: #333333; font-family: 'Playfair Display'; font-size: 35px; font-weight: 400; letter-spacing: 0px; line-height: 1; margin: 0px 0px 0.3em; padding-top: 2px;\">\u00bbEin psychologisches &amp; soziales Gem\u00e4lde\u00ab Henry James<\/h2>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\">Das gro\u00dfartige ersten Kapitel von \u00bbDie Kostbarkeiten von Poynton\u00ab enth\u00e4lt bereits alle Anlagen, die Henry James f\u00fcr sein kleines \u00bbpsychologisches und soziales Gem\u00e4lde\u00ab, als das er den Roman selbst beschrieb, ben\u00f6tigt: Adela Gereth\u2018 kompromisslosen, nahezu diktatorischen und zwanghaften Hang zu\u00a0\u00e4sthetischer\u00a0Harmonie, die Figur der gutm\u00fctigen, jedoch z\u00f6gerlichen und stets moralisierenden Fleda Vetch, in der die \u00e4ltere Frau eine Art Seelenverwandte in Stillfragen zu finden glaubt, und schlie\u00dflich das Paar Owen und Mona und ihre Verbindung, die, so der feste Wille der Mutter, unbedingt verhindert werden muss.<\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\">Tats\u00e4chlich findet Adela Gereth in Fleda Vetch nicht nur eine Seelenwandte in Stilfragen, sondern ihre ideale Schwiegertochter. Vleda ihrerseits findet nicht nur Gefallen an Poynton Park: \u00bbSie verstand vollkommen, wie Mrs. Gereth sich f\u00fchlte \u2013 zuvor hatte sie es nur in Ans\u00e4tzen verstanden; und beide Frauen umarmten einander unter Tr\u00e4nen angesichts der Festigung dieser zwischen ihnen bestehenden Bande, Tr\u00e4nen, die aufseiten der J\u00fcngeren das nat\u00fcrliche und \u00fcbliche Anzeichen ihrer Unterwerfung unter vollkommene Sch\u00f6nheit waren.\u00ab (S.23), sondern auch an Owen. Es entflicht sich ein strategisches Spiel um die Kostbarkeiten von Poynton und um die Liebe.<\/div>\n<h2 style=\"box-sizing: inherit; clear: both; color: #333333; font-family: 'Playfair Display'; font-size: 35px; font-weight: 400; letter-spacing: 0px; line-height: 1; margin: 0px 0px 0.3em; padding-top: 2px;\">Zug um Zug: Ein undurchsichtiges Spiel<\/h2>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\">W\u00e4hrend ich \u2013 Asche auf mein Haupt \u2013 die Klassiker von Henry James wie \u00bbPortrait einer jungen Dame\u00ab oder \u00bbWashington Square\u00ab noch nicht gelesen habe, war die Lekt\u00fcre von \u00bbDie Drehung der Schraube\u00ab ein wahrhaft schauerlich-spannendes Leseerlebnis. Als ich \u00bbDie Kostbarkeiten von Poynton \u00ab in der Buchhandlung sah, fand ich das Cover des Schutzumschlags \u2013 der ansonsten wundersch\u00f6nen, in graues Leinen gebundenen, Manesse-Ausgabe \u2013 wenig ansprechend. Ein Satz des Klappentextes reizte mich jedoch:\u00a0\u00bbIn gewohnt raffinierter Weise l\u00e4sst er [Henry James] uns dabei \u00fcber die wahren Absichten und Gef\u00fchle seiner Figuren im Unklaren.\u00ab<\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\">Henry James ist bekannterweise ein gro\u00dfer Erz\u00e4hler. In \u00bbDie Kostbarkeiten von Poynton\u00ab experimentiert der amerikanisch-britische Schrfitsteller mit dem eingeschr\u00e4nkten Wahrnehmungshorizont seines Erz\u00e4hlers. W\u00e4hrend die Gedanken, Gef\u00fchle und Beweggr\u00fcnde von Adela Gereth glasklar zu sein scheinen (Poynton Park unter allen Umst\u00e4nden vor Mona Brigstock retten und Owen mit Vleda verheiraten), nimmt der Grad der Einsicht in das Innenleben der anderen Figuren stetig ab. Ein ums andere Mal fragt man sich: Was wird hier gespielt? Wer bereitet welchen Schachzug vor und zu welchem Zweck? Gerade was das Ende des Romans angeht, das einigerma\u00dfen \u00fcberraschend kommt,\u00a0r\u00e4tsele ich noch immer. Eine Theorie habe ich, jedoch fehlen mir die Beweise.<\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\">James\u2018 kunstvolle, sich \u00fcber mehrere Zeilen erstreckende (aber immer sehr harmonische) S\u00e4tze, haben mir das Lesen nicht\u00a0immer einfach gemacht. Die Lekt\u00fcre von \u00bbDie Kostbarkeiten von Poynton\u00ab erfordert ein hohes Ma \u00df an Konzentration und Aufmerksamkeit, aber beides schuldet man guter Literatur ohnehin. Der renommierte und erfahrene \u00dcbersetzer Nikolaus Stingl hat den Roman, dessen Originaltitel: \u00bbThe Spoils of Poynton\u00ab lautet, ausgezeichnet und mit viel Sorgfalt ins Deutsche \u00fcbertragen.<\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\">Ein kleiner Tipp f\u00fcr die weitere Recherche:\u00a0In seinen \u00bbNotebooks\u00ab schrieb Henry James ausf\u00fchrlich \u2013 ausf\u00fchrlicher als bei jedem anderen seiner Werke \u2013 \u00fcber die Entwicklung, Charakterzeichnung und den Verlauf des Schreibprozesses von \u00bbDie Kostbarkeiten von Poynton\u00ab. Hervorragend und mit viel Hintergrundwissen besprochen wurde der Roman au\u00dferdem bei\u00a0<a style=\"box-sizing: inherit; color: #f5c7b8; font-weight: bold; text-decoration: none; transition: all 0.1s ease-in-out;\" href=\"http:\/\/www.bonaventura.blog\/2017\/henry-james-die-kostbarkeiten-von-poynton\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Bonaventura<\/a>.<\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\">Bei Manesse erscheinen regelm\u00e4\u00dfig Neu\u00fcbersetzungen gro\u00dfer Werke. Zuletzt las ich Jane Austen \u00bb<a style=\"box-sizing: inherit; color: #f5c7b8; font-weight: bold; text-decoration: none; transition: all 0.1s ease-in-out;\" href=\"http:\/\/www.ktinka.com\/jane-austen-vernunft-und-gefuehl-manesse\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Vernunft und Gef\u00fchl<\/a>\u00ab, ein Roman, der jedem Literatur-Liebhaber ebenfalls w\u00e4rmstens ans Herz gelegt sei.<\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\"><\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\"><strong style=\"box-sizing: inherit;\">DIE KOSTBARKEITEN VON POYNTON<\/strong>\u00a0von\u00a0<strong style=\"box-sizing: inherit;\">HENRY JAMES<\/strong><br \/>\nManesse Verlag. 288 Seiten. 24.95 Euro.<br \/>\nIn Leinen gebunden mit Schutzumschlag.<\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px;\"><\/div>\n<div style=\"box-sizing: inherit; color: #333333; font-family: Cardo; font-size: 18px; letter-spacing: 1px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1.4em; margin-top: 21px; padding-left: 8px; padding-right: 10px; text-align: center;\">Vielen Dank an den Manesse Verlag f\u00fcr das Rezensionsexemplar!<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein geschmackloses Souvenir, eine profane Wandbekleidung, ein stilloses M\u00f6bel. 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